Seinen eigenen Christbaum für das alljährliche Weihnachtsfest selbst auszusuchen ist eine uralte und wunderschöne Adventtradition.

PREISE

Christbäume bis 3 m

Nordmanntanne € 22,- per lfm
 Blaufichte € 18,- per lfm
Christbaum im Topf € 30,- per lfm

Bäume über 3 m auf Verhandlungsbasis.
Bäume bis 1,30 m werden in der Kultur nicht geschnitten
(bei Interesse an kleinen Bäumen fragen Sie bitte unser Personal).

 


Mitten in Sulz im Wienerwald befinden sich unsere zwei Christbaumplantagen.

„Hausplantage“

„Teichplantage“


Die Pflege einer Christbaumkultur beschränkt sich nicht nur auf das Schneiden der Weihnachtsbäume im Winter, zu jeder Jahreszeit gibt es entsprechend viel zu tun.

  • Ernten der Zapfen
  • Auskeimen der Samen
  • Setzen der kleinen Keimlinge in Töpfchen
  • Aussetzen der Winzlinge in der Kultur
  • Ausmähen der Bäume
  • Biologische Bekämpfung von Baumschädlingen und Wühlnagern

Einige der wichtigsten Sorten von Christbäumen sind:

  • Nordmanntanne
  • Blaufichte
  • Korktanne
  • Coloradotanne
  • Edeltanne

Aber ganz gleich, für welche Sorte Sie sich letztlich entscheiden:
JEDER Baum kann ein wunderschöner Weihnachtsbaum sein!


Die Geschichte des Christbaumes

Die Entstehung des Christbaums lässt sich nicht auf einen bestimmten Zeitpunkt zurückdatieren. Es ist vielmehr ein Brauch, der sich aus den Ritualen verschiedenster Kulturen über die Jahrhunderte hinweg entwickelt hat.
Die immergrünen Pflanzen symbolisieren Lebenskraft. Gesundheit würde dem Heim innewohnen, wenn man es mit grünen Zweigen schmückte. Die bösen Geister der Winterzeit würden vom Haus ferngehalten werden. Grün ist die Farbe der Hoffnung und steht somit auch für das Hoffen auf die Wiederkehr des Frühlings.

Schon in Ägypten wurde die Palme verehrt, den Kelten war die Eiche heilig und die Römer verzierten zur den Saturnalia (Fest der Wintersonnenwende) ihre Häuser mit Lorbeerzweigen, schmückten Tannenbäume mit roten Beeren und tauschten Stechpalmenzweige oder Mistelzweige als Zeichen der Freundschaft aus.

Im Mittelalter wurde am Heiligen Abend in der Kirche, dem Krippenspiel vorausgehend, das Paradiesspiel aufgeführt. In ihm wurde dargestellt, wie durch Adam und Eva die Sünde in unsere Welt kam, von der wir durch den Tod Jesu Christi befreit wurden. Zu diesem Spiel gehörte ein immergrüner Paradiesbaum, von dem – an der entsprechenden Stelle in der Aufführung – die verbotene Frucht gepflückt wurde. Diese Frucht war ein roter Apfel.
Im Laufe der Jahre wurde der „Fruchtbehang“ immer üppiger: Nüsse, Bäckereien und Süßigkeiten gaben dem Baum noch mehr den Hauch von „Paradiesischem“.

Am 6. Jänner, der das Ende der Weihnachtszeit darstellt, durfte der Baum „geplündert“ werden.

Der erste geschichtliche Beleg für einen Christbaum geht auf das Jahr 1419 zurück: Die Gilde der Bäcker in Freiburg (Deutschland) hatte einen Baum mit süßem Backwerk, Früchten und Nüssen geschmückt, den die Kinder zu Neujahr „ernten“ durften.

Fast 200 Jahre später (1611) zierten zum ersten Mal Kerzen einen Weihnachtsbaum: die Idee stammte von Herzogin Dorothea Sybille von Schlesien.

Und schließlich hielten 1830 die ersten Christbaumkugeln Einzug in die weihnachtliche Tradition des „Aufputzens“ eines Christbaums.

In unseren Tagen stehen uns unzählige Möglichkeiten zur Verfügung, unseren Christbaum für diesen ganz besonderen Abend zu schmücken. Ganz gleich, für welchen Stil wir uns heute entscheiden – was zählt, ist das Leuchten in den Augen der Kinder….auch in denen der Großen!

Vielleicht besinnen wir uns dann auf die ursprüngliche Symbolik des Weihnachtsbaums: Lebenskraft, Gesundheit, Sicherheit und Hoffnung.

Schöne Gedanken in dieser kalten und eher dunklen Jahreszeit, oder?